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Westfälischer Besuch in Straßburg

Die bewegte Geschichte der Stadt Straßburg kennenlernen; vor Ort erleben, wie die Abgeordneten im Europäischen Parlament arbeiten und wie Europäische Politik funktioniert – Und all dies während einer Plenarwoche? Diese Chance ließen sich 50 Südwestfälinnen und Südwestfalen nicht entgehen und folgten der Einladung Birgit Sippels nach Straßburg. Bei einer dreitägigen Besucherfahrt stand neben Einblicken in die deutsch-französische Geschichte und das Europäische Parlament natürlich auch Sightseeing auf dem Programm.

Am ersten Tag informierte Agnes Mach, Mitarbeiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Gruppe umfassend über die Geschichte der Europäischen Union sowie den Aufbau und die Funktionsweise des Europäischen Parlaments. Dank viel Raum für Fragen und Diskussion entwickelte sich ein reger Austausch unter den TeilnehmerInnen. Nach so viel politischer Debatte stärkte sich die Gruppe beim gemeinsamen Abendessen in Kehl.

 

Kugelhoupf und Geschichte – Tag 2

An Tag Zwei stand Straßburg im Mittelpunkt. Nach ein wenig Zeit zur freien Erkundung der Stadt wurde die Gruppe im historischen Rathaus empfangen. Hier genossen alle den berühmten Kugelhoupf und erfuhren dabei einiges über die deutsch-französische Geschichte und die Rolle Straßburgs in derselben. Bei der anschließenden Bustour und Stadtführung wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Geschichte der Stadt näher gebracht. Den Tagesabschluss bildete eine kommentierte Flussfahrt auf der Ill. Wie wichtig die Europäische Union für das friedliche Zusammenleben aller Europäer und auch darüber hinaus ist und welche Vorteile sie den Bürgern tatsächlich bringt, war nach diesem Tag allen sicher noch einmal deutlicher bewusst.

 

Europäische Politik hautnah – Besuch im Europäischen Parlament

Am dritten Tag schließlich besuchten die TeilnehmerInnen das Europäische Parlament. Hier konnten beim Gespräch mit Birgit Sippel auch ganz persönliche Fragen gestellt werden. Neben dem allseits präsenten Thema Brexit beschäftigte die TeilnehmerInnen vor allem die Frage nach dem Umgang mit eurokritischen Abgeordneten sowie die Ernennung der neuen Kommissarinnen und Kommissare unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Beim anschließenden Aufenthalt auf der Besuchertribüne des Parlaments konnte dann hautnah miterlebt werden, wie die Abgeordneten zu verschiedenen Themen debattieren. Nach ein wenig Freizeit im Stadtzentrum trat die Gruppe dann schließlich den Heimweg Richtung Südwestfalen an.

 

Alles in Allem ein gelungener Aufenthalt, der sicher nachhaltig beeindruckt.

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