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Unternehmensbesuch in Hemer

Vergangene Woche hat Europaabgeordnete Birgit Sippel KEUCO besucht und sich vor Ort einen Einblick in die Produktion und Galvanik verschafft. Nach einem Rundgang durch den Betrieb diskutierte Birgit Sippel mit Fachkräften aus der Region am runden Tisch den Einsatz von Chrom VI vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen.

Armaturen und Accessoires spielen in jedem Bad eine entscheidende Rolle. Ihre Funktionalität und Langlebigkeit müssen sie im täglichen Gebrauch immer wieder neu unter Beweis stellen. Diesen hohen Ansprüchen stellt sich das Hemeraner Unternehmen KEUCO seit Jahren. Um dies zu gewährleisten, verfügt KEUCO über eine moderne Galvanik und umfangreiches, langjähriges Know-how im Umgang damit. 350 Mitarbeiter sind bei KEUCO in Hemer beschäftigt. Für den besonderen Glanz, die einwandfreie Oberfläche und den hohen Korrosionsschutz, der in Bädern erforderlich ist, sorgt unter anderem der verantwortungsvolle Einsatz der Substanz Chrom VI in der Produktion.

Birgit Sippel war es wichtig, sich vor Ort den Herstellungsprozess in einer Galvanik anzuschauen, da galvanische Prozesse und die dabei eingesetzten Substanzen derzeit ein viel diskutiertes Thema im EU-Parlament sind. Chrom VI soll infolge eines Antrags von einem niederländischen Grünen EU-Abgeordneten verboten werden, was für die Produktion in Deutschland massive Konsequenzen hat und den Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten würde. Insbesondere in Südwestfalen gibt es zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen, für die die Produktion mit Chrom VI existentiell ist. „Planungssicherheit über viele Jahre zu haben, ist ein wichtiger Faktor unternehmerischer Entscheidungen, um im Wettbewerb bestehen zu können“, so Geschäftsführer Hartmut Dalheimer. „Wir tun alles, um Mitarbeiter zu schützen, die Galvanik sicher zu betreiben und langfristig am Markt bestehen zu können.“ Birgit Sippel unterstrich die große Bedeutung, die ein Besuch bei Betroffenen Unternehmen für Sie in der Parlamentsarbeit hat. „Lobbyarbeit und Informationen aus erster Hand sind neben vielen anderen Informationen ein wichtiges Element bei komplexen Themen wie diesem“, betonte sie..

 

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