Start Pressemitteilung „Gemeinsam für gute Arbeit“

„Gemeinsam für gute Arbeit“

Morgen ist der Tag der Arbeit. Gewerkschaften und Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer demonstrieren am 01. Mai gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen, gerechte Entlohnung und die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit.

SPD-Europaabgeordnete Birgit Sippel: “In 21 der 28 EU-Staaten gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn. Nun soll er auf Druck der SPD auch in Deutschland kommen. Eine Ausweitung der Ausnahmen, wie sie die CDU immer noch diskutiert, darf es dabei nicht geben. Alle Menschen in Vollzeit müssen von ihrer Arbeit leben können, in Deutschland und in ganz Europa.“

‚Gute Arbeit. Soziales Europa.‘ Unter diesem Motto stehen die diesjährigen Mai-Kundgebungen. „Gemeinsam mit den Gewerkschaften setzen wir uns für die Stärkung der Arbeitnehmerrechte, das Prinzip ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit an jedem Ort‘ und mehr Investitionen in gute Arbeitsplätze ein.“

„Statt einseitiger Sparpolitik, müssen wir den Menschen eine echte Zukunft bieten. In einigen Ländern ist die Jugendarbeitslosigkeit immer noch enorm hoch. Gerade hier aber auch in allen anderen Staaten wollen wir den jungen Menschen mit der Europäischen Jugendgarantie eine echte Perspektive geben. Sie soll sicherstellen, dass jeder Jugendliche spätestens vier Monate nach Verlassen des Bildungssystems oder Eintritt in die Arbeitslosigkeit einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz oder eine Weiterbildungsmaßnahme angeboten bekommt.“, stellt Birgit Sippel die Forderungen der Sozialdemokratischen dar.

„Drohender Arbeitsplatzverlust, Arbeitslosigkeit und Angst vor sozialem Abstieg nehmen vielen Menschen das Vertrauen in ein gemeinsames Europa. Vom gemeinsamen Binnenmarkt dürfen daher nicht nur Unternehmen und Banken profitieren. Politik in Europa muss alle Menschen mitnehmen. Darum geht es bei den Kundgebungen zum 01. Mai und bei der Europawahl am 25. Mai“, so Birgit Sippel abschließend.

Meist gelesen

Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in der EU evaluieren – mit unterschiedlichen Fachleuten

– Artikel erstmals veröffentlicht in englischer Sprache im Magazin "Social Europe" am 19.10.2020 – Derzeit wird in Europa viel über Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte diskutiert....

EU-Grundrechte schützen

Erneut hat der Europäische Gerichtshof in einem heute veröffentlichten Urteil unterstrichen, dass die Vorratsdatenspeicherung in ihrer bisherigen Form mit europäischen Grundrechten nicht vereinbar ist. Das heißt, wann immer Telekommunikationsanbieter gezwungen werden, Daten zu speichern, darf dies nur in den engen Grenzen des europäischen Rechts geschehen. „Nationale Sicherheit“ darf keine Ausrede sein, um EU-Grundrechte zu missachten.

Vertragsbruch muss geahndet werden

Die EU-Kommission hat rechtliche Schritte gegen das umstrittene britische Binnenmarktgesetz eingeleitet. Das Gesetz wurde am Dienstag vom britischen Unterhaus beschlossen und soll Teile des bereits gültigen Austrittsvertrags aushebeln.

Update für Europa 2020: Wie kann Migration nach Europa fairer und menschlicher werden?

Als Europäisches Parlament haben wir die Aufgabe, einen fairen Umgang mit Flucht und Migration zu sichern. Fairness, sowohl gegenüber den Menschen die auf der Flucht zu uns kommen, als auch den Mitgliedsstaaten mit Außengrenzen. Besonders vor dem Hintergrund der schrecklichen Katastrophe in Moria sollten wir uns fragen: Was muss noch passieren, damit wir fair mit geflüchteten Menschen umgehen?

Beliebte Stichwörter

ARCHIV