Start Allgemein Erstes Frauenfrühstück der Europaabgeordneten in Soest

Erstes Frauenfrühstück der Europaabgeordneten in Soest

Am vergangenen Samstag fand das erste Frauenfrühstück der heimischen Europaabgeordneten Birgit Sippel im Kreis Soest statt. Knapp 50 Frauen waren der Einladung in das Hotel am Wall in Soest gefolgt. Auch Marlies Stotz, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Soest und Mitglied des Landtags, war als besonderer Gast beim Frauenfrühstück dabei. Besonders erfreulich war die Teilnahme von Frauen aus dem Kreis Soest sowie dem Hochsauerlandkreis. Und auch junge Frauen, die sich zum Girl’s Day der Europaabgeordneten beworben hatten, nahmen teil; zwei waren extra aus Finnentrop angereist.

Beim Frühstück konnten sich die Frauen untereinander austauschen, sich aber auch mit konkreten Fragen direkt an die beiden Gastgeberinnen wenden. Dabei führten sie ganz aktuell Gespräche zur neuen Datenschutzgrundverordnung. Seit zwei Jahren in Kraft haben sich dennoch auch viele Unternehmen noch nicht mit der konkreten Umsetzung befasst. Dass nur wenige Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft vertreten sind und diese Zahl auch weiter zurückgeht, war ebenfalls ein Thema, welches die Frauen ausgiebig diskutierten. Konkret wurden aber auch noch Herausforderungen der Flüchtlingspolitik angesprochen. Viele Frauen sind hier engagiert, wünschen sich aber bessere Begleitung und Unterstützung. Diskutiert wurde dabei sehr engagiert sowohl in der großen Runde als auch miteinander am Tisch. Die lockere Atmosphäre erlaubte auch kritische bis kontroversen Ansichten, ohne dass dabei Emotionen hochkochten.

Marlies Stotz freute sich auch viele bekannte Gesichter aus Lippstadt anzutreffen und kündigte an, dass ein nächstes Frauenfrühstück in Lippstadt durchgeführt werden sollte.

„Ich freue mich, dass das Format so großen Anklang gefunden hat. Im Fokus der Veranstaltung stehen der direkte Austausch untereinander sowie der Austausch mit mir als Europaabgeordnete“, erläutert Sippel.  Hin und wieder werden die Treffen ergänzt durch Besichtigungen oder andere Referentinnen. Sippel: „Die positiven Rückmeldungen und die große Teilnahme zeigen den Bedarf an Information und Austausch. Das bestärkt mich darin, dieses Format weiter auszubauen und häufiger anzubieten.“

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